Gewöhnlichen Schlangenstern
Ophiura ophiura
Bestätigte Community-Sichtungen, Fundzeiten und Verbreitung innerhalb der GoldFerse-Datenbank.

Gewöhnlichen Schlangenstern erkennen und einordnen
Allgemeines Verbreitungsgebiet
Die Karte trennt ausdrücklich als natürlich oder eingeführt dokumentierte Bestände von Ländern mit belastbaren Mehrfachnachweisen ohne eindeutige Herkunftsangabe.
Verbreitungsdaten werden geladen …
Datengrundlage: kuratierte Verbreitungsangaben und weltweit veröffentlichte Fundnachweise über GBIF sowie bestätigte GoldFerse-Sichtungen. Hellgrün bedeutet mehrfach nachgewiesen, aber nicht automatisch natürlich heimisch. Gelb wird nur bei ausdrücklich dokumentierter Einführung verwendet. Einzelne Ausreißer färben kein ganzes Land.
Beste Sichtungszeit
Beste Monate
Die folgenden Werte beruhen ausschließlich auf bestätigten GoldFerse-Beobachtungen. Am häufigsten wurde die Art bisher in Jul gemeldet.
Beste Uhrzeit
Am häufigsten wurde die Art bisher zwischen 12–15 Uhr gemeldet. Grundlage: 1 bestätigte Sichtung mit verwertbarer Uhrzeit.
Verbreitung der GoldFerse-Sichtungen
Besonders häufig dokumentierte Fundgebiete:
- Bredene, 8450, Belgien1 Sichtung
Bestätigte Sichtungen und Fotos
Quellen und Zuverlässigkeit
Fachlich gestützte Datengrundlage. Die Sterne bewerten die Quellenart, nicht die Sicherheit einer einzelnen Bestimmung.
Wichtig: Giftigkeit, Essbarkeit und Schutzstatus werden bei fehlenden belastbaren Belegen ausdrücklich als unbekannt gekennzeichnet. Eine automatische Bestimmung ist keine Verzehrfreigabe.
Hinweis zur Datengrundlage
Die Statistik zeigt bestätigte Sichtungen aus der GoldFerse-Community. Sie beschreibt die bisher dokumentierten Funde und ist keine vollständige wissenschaftliche Verbreitungskarte. Seltene oder empfindliche Arten können zum Schutz räumlich ungenau dargestellt werden.
Systematische Einordnung
Erweiterte systematische Einordnung
Diese Art wird bei GoldFerse der Kategorie Stachelhäuter zugeordnet. Die Ebenen reichen vom allgemeinen Reich bis zur konkreten Art.
Verwandtschaftsbaum
Reich
Animalia (Tiere)Das Reich ist die weiteste hier dargestellte Ebene. Es bündelt Organismen mit grundlegenden gemeinsamen Merkmalen.
Stamm
Echinodermata (Stachelhäuter)Der Stamm fasst große Baupläne und evolutionäre Entwicklungslinien zusammen.
Klasse
OphiuroideaDie Klasse ordnet Organismen nach grundlegenden Merkmalen von Körperbau, Entwicklung und Lebensweise.
Familie
OphiuridaeEine Familie umfasst mehrere eng verwandte Gattungen mit gemeinsamen anatomischen und genetischen Merkmalen.
Gattung
OphiuraDie Gattung bündelt besonders eng verwandte Arten. Diese ähneln sich häufig in Körperbau, Fortpflanzung und Lebensweise.
Art
Ophiura ophiuraDie Art ist die konkrete biologische Einheit dieser Seite. Innerhalb einer Art können regionale Formen und Populationen vorkommen.
Die GoldFerse-Zahlen beziehen sich ausschließlich auf bestätigte Artenseiten und Sichtungen innerhalb von GoldFerse. Weltweite Artenzahlen werden nicht geschätzt, wenn keine verlässliche Quelle vorliegt.
Lebensweise und ökologische Bedeutung
Artspezifischer Überblick
Gewöhnlichen Schlangenstern gehört zu den Stachelhäutern. Ihr wissenschaftlicher Name lautet Ophiura ophiura. Innerhalb ihrer Verwandtschaft wird sie der Familie Ophiuridae zugeordnet.
Aussehen und Erkennungsmerkmale
Gewöhnlichen Schlangenstern erkennt man vor allem an folgenden Merkmalen: schlangensterne besitzen eine deutlich abgesetzte runde Körperscheibe und fünf lange, sehr bewegliche Arme. Anders als bei Seesternen gehen die Arme nicht breit in die Scheibe über.
Lebensweise und Verhalten
Im Alltag zeigt Gewöhnlichen Schlangenstern ein typisches Verhalten: sie bewegen sich mit schnellen, schlängelnden Armbewegungen über den Untergrund und verstecken sich häufig unter Steinen, zwischen Muscheln oder in Spalten.
Lebensraum und Verbreitung
Geeignete Lebensräume findet Gewöhnlichen Schlangenstern besonders hier: viele Arten leben auf sandigem, schlammigem oder felsigem Meeresboden – von der Gezeitenzone bis in größere Tiefen.
Nahrung
Die Ernährung von Gewöhnlichen Schlangenstern ist durch Folgendes geprägt: je nach Art sammeln sie Detritus und kleine Nahrungsteilchen, filtern Schwebstoffe oder erbeuten winzige Bodentiere.
Fortpflanzung und Entwicklung
Die Entwicklung von Gewöhnlichen Schlangenstern verläuft folgendermaßen: meist werden Eier und Spermien ins Wasser abgegeben. Aus den Larven entwickeln sich nach einer frei schwimmenden Phase junge Bodenbewohner.
Jahreszeit und Beobachtung
Die beste Beobachtungszeit für Gewöhnlichen Schlangenstern hängt von Folgendem ab: funde sind ganzjährig möglich. Besonders gut lassen sie sich bei Niedrigwasser, in Spülsaumfunden oder bei vorsichtiger Suche unter Steinen entdecken.
Bedeutung im Ökosystem
Die ökologische Bedeutung von Gewöhnlichen Schlangenstern zeigt sich besonders hier: sie zerkleinern und verwerten organisches Material, bewegen Sediment und sind eine wichtige Nahrungsquelle für Fische, Krebse und andere Meerestiere.
Gefährdungen und Einflüsse
Auf Gewöhnlichen Schlangenstern wirken vor allem diese Einflüsse: bodenstörungen, Sauerstoffmangel, Verschmutzung und starke Veränderungen des Sediments können lokale Bestände beeinträchtigen.
Beobachtung und Rücksichtnahme
Wer Gewöhnlichen Schlangenstern dokumentiert, sollte Folgendes beachten: tiere nur kurz und sehr vorsichtig betrachten; ihre Arme brechen leicht. Nach dem Fotografieren genau an den Fundort und unter denselben Stein zurücksetzen.
Artenvielfalt der Gattung Ophiura
Ausgewählte wissenschaftlich geführte Arten derselben Gattung:
Die Aufzählung ist eine Auswahl aus taxonomischen GBIF-Daten und keine Garantie auf Vollständigkeit.
👀 Zusätzliche Sichtungen und lokaler Bestand
Die lokale Schätzung basiert auf räumlich nahen Meldungen der letzten 90 Tage in einem automatisch gewählten Umkreis von 250 Metern. Wiederholte Meldungen werden nicht einfach addiert; berücksichtigt werden Median, höchste gleichzeitige Sichtung, verschiedene Beobachter und Aktualität.
Datengrundlage: 1 aktuelle Meldungen, 1 unterschiedliche Beobachter · Aussagekraft: vorläufig. Dies ist eine Community-Schätzung und keine wissenschaftliche Bestandszählung.

