Ohrenqualle

GoldFerse Naturführer

Ohrenqualle

Aurelia aurita

Bestätigte Community-Sichtungen, Fundzeiten und Verbreitung innerhalb der GoldFerse-Datenbank.

Ohrenqualle
1Bestätigte Sichtungen
1Beobachter
1Community-Fotos
27.07.2026Letzte Sichtung

Ohrenqualle erkennen und einordnen

Allgemeines Verbreitungsgebiet

Die Karte trennt ausdrücklich als natürlich oder eingeführt dokumentierte Bestände von Ländern mit belastbaren Mehrfachnachweisen ohne eindeutige Herkunftsangabe.

Verbreitungsdaten werden geladen …

Datengrundlage: kuratierte Verbreitungsangaben und weltweit veröffentlichte Fundnachweise über GBIF sowie bestätigte GoldFerse-Sichtungen. Hellgrün bedeutet mehrfach nachgewiesen, aber nicht automatisch natürlich heimisch. Gelb wird nur bei ausdrücklich dokumentierter Einführung verwendet. Einzelne Ausreißer färben kein ganzes Land.

Beste Sichtungszeit

Beste Monate

Die folgenden Werte beruhen ausschließlich auf bestätigten GoldFerse-Beobachtungen. Am häufigsten wurde die Art bisher in Jul gemeldet.

Beste Uhrzeit

Am häufigsten wurde die Art bisher zwischen 15–18 Uhr gemeldet. Grundlage: 1 bestätigte Sichtung mit verwertbarer Uhrzeit.

Verwendet wird bevorzugt die lokale EXIF-Aufnahmezeit des Fotos. Fehlt sie, wird bei neuen Funden die lokale Einreichungszeit gespeichert. Ältere Funde ohne Uhrzeit bleiben unberücksichtigt.

Verbreitung der GoldFerse-Sichtungen

Besonders häufig dokumentierte Fundgebiete:

  • Bredene, 8450, Belgien1 Sichtung

Alle Sichtungen auf der Naturkarte ansehen

Bestätigte Sichtungen und Fotos

Ohrenqualle – GoldFerse-Sichtung
27.07.2026 · 15:23 UhrBredene, 8450, BelgienBeobachtet von Kevin
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Quellen und Zuverlässigkeit

Fachlich gestützte Datengrundlage. Die Sterne bewerten die Quellenart, nicht die Sicherheit einer einzelnen Bestimmung.

4/5
★★★★☆
GBIFWissenschaftliche Datenbank oder FachliteraturTaxonomie und veröffentlichte Fundnachweise
★★☆☆☆
GoldFerse-CommunityBestätigte Community-Beobachtung1 bestätigte Sichtung
★☆☆☆☆
GoldFerse Naturführer-GeneratorAutomatisch erzeugte ZusammenfassungAutomatische Strukturierung; keine eigenständige Fachquelle
★★★★★ Behörde★★★★☆ Wissenschaft★★★☆☆ Wikipedia★★☆☆☆ Community★☆☆☆☆ Automatik

Wichtig: Giftigkeit, Essbarkeit und Schutzstatus werden bei fehlenden belastbaren Belegen ausdrücklich als unbekannt gekennzeichnet. Eine automatische Bestimmung ist keine Verzehrfreigabe.

Hinweis zur Datengrundlage

Die Statistik zeigt bestätigte Sichtungen aus der GoldFerse-Community. Sie beschreibt die bisher dokumentierten Funde und ist keine vollständige wissenschaftliche Verbreitungskarte. Seltene oder empfindliche Arten können zum Schutz räumlich ungenau dargestellt werden.

Systematische Einordnung

ReichAnimalia
StammCnidaria
KlasseScyphozoa
OrdnungSemaeostomeae
FamilieUlmaridae
GattungAurelia
ArtAurelia aurita

Erweiterte systematische Einordnung

Diese Art wird bei GoldFerse der Kategorie Nesseltiere zugeordnet. Die Ebenen reichen vom allgemeinen Reich bis zur konkreten Art.

Verwandtschaftsbaum

Animalia (Tiere)Reich
└─Cnidaria (Nesseltiere)Stamm
└─Scyphozoa (Schirmquallen)Klasse
└─SemaeostomeaeOrdnung
└─UlmaridaeFamilie
└─AureliaGattung
└─Aurelia auritaArt

Reich

Animalia (Tiere)

Das Reich ist die weiteste hier dargestellte Ebene. Es bündelt Organismen mit grundlegenden gemeinsamen Merkmalen.

14 GoldFerse-Arten15 Sichtungen

Stamm

Cnidaria (Nesseltiere)

Der Stamm fasst große Baupläne und evolutionäre Entwicklungslinien zusammen.

1 GoldFerse-Art1 Sichtung

Klasse

Scyphozoa (Schirmquallen)

Die Klasse ordnet Organismen nach grundlegenden Merkmalen von Körperbau, Entwicklung und Lebensweise.

1 GoldFerse-Art1 Sichtung

Ordnung

Semaeostomeae

Die Ordnung verbindet mehrere Familien mit einem gemeinsamen evolutionären Grundbauplan.

1 GoldFerse-Art1 Sichtung

Familie

Ulmaridae

Eine Familie umfasst mehrere eng verwandte Gattungen mit gemeinsamen anatomischen und genetischen Merkmalen.

1 GoldFerse-Art1 Sichtung

Gattung

Aurelia

Die Gattung bündelt besonders eng verwandte Arten. Diese ähneln sich häufig in Körperbau, Fortpflanzung und Lebensweise.

1 GoldFerse-Art1 Sichtung

Art

Aurelia aurita

Die Art ist die konkrete biologische Einheit dieser Seite. Innerhalb einer Art können regionale Formen und Populationen vorkommen.

1 GoldFerse-Art1 Sichtung

Die GoldFerse-Zahlen beziehen sich ausschließlich auf bestätigte Artenseiten und Sichtungen innerhalb von GoldFerse. Weltweite Artenzahlen werden nicht geschätzt, wenn keine verlässliche Quelle vorliegt.

Lebensweise und ökologische Bedeutung

Artspezifischer Überblick

Ohrenqualle gehört zu den Nesseltieren. Ihr wissenschaftlicher Name lautet Aurelia aurita. Innerhalb ihrer Verwandtschaft wird sie der Familie Ulmaridae zugeordnet.

Aussehen und Erkennungsmerkmale

Die Ohrenqualle besitzt einen fast durchsichtigen, flach gewölbten Schirm. Besonders auffällig sind die vier hufeisenförmigen Geschlechtsorgane, die wie helle oder violette Ringe durch den Körper schimmern. Am Schirmrand sitzen zahlreiche sehr feine Tentakel; unterhalb des Schirms hängen vier gefranste Mundarme.

Lebensweise und Verhalten

Die Ohrenqualle schwimmt mit ruhigen, rhythmischen Schirmbewegungen, wird aber zugleich stark von Wind und Strömung versetzt. Deshalb erscheint sie an manchen Tagen einzeln und an anderen in großen Ansammlungen dicht unter der Wasseroberfläche oder unmittelbar am Strand.

Lebensraum und Verbreitung

Sie lebt in küstennahen Meeresgebieten des Nordatlantiks und ist auch in Nord- und Ostsee regelmäßig zu finden. Besonders häufig hält sie sich in Buchten, Hafenbecken, Lagunen und ruhigen Flachwasserzonen auf, in denen sich Plankton sammelt.

Nahrung

Mit ihren feinen Randtentakeln und den Mundarmen fängt sie vor allem Zooplankton, winzige Krebstiere, Fischlarven und andere kleine Organismen. Nesselzellen lähmen die Beute, bevor sie zur Mundöffnung an der Unterseite des Schirms transportiert wird.

Fortpflanzung und Entwicklung

Ihr Lebenszyklus besteht aus zwei sehr unterschiedlichen Formen. Aus befruchteten Eiern entstehen zunächst Larven, die sich am Untergrund festsetzen und zu kleinen Polypen entwickeln. Diese schnüren später junge Quallen ab, die zu den sichtbaren Medusen heranwachsen.

Jahreszeit und Beobachtung

An europäischen Küsten wird die Ohrenqualle besonders vom späten Frühjahr bis in den Herbst beobachtet. Warmes Wasser, ruhige Wetterlagen und passende Strömungen können dazu führen, dass viele Tiere gleichzeitig an die Küste gelangen.

Bedeutung im Ökosystem

Die Ohrenqualle ist Räuber und Beute zugleich. Sie frisst große Mengen Plankton, dient aber unter anderem Meeresschildkröten, bestimmten Fischen und Seevögeln als Nahrung. Abgestorbene Tiere bringen außerdem organische Stoffe in das Nahrungsnetz des Meeresbodens ein.

Gefährdungen und Einflüsse

Die Art gilt insgesamt als anpassungsfähig. Veränderungen von Temperatur, Salzgehalt, Sauerstoffgehalt und Planktonangebot beeinflussen jedoch, wann und in welcher Menge sie auftritt.

Beobachtung und Rücksichtnahme

Die Nesselwirkung ist für Menschen gewöhnlich sehr schwach. Trotzdem sollten lebende und angespülte Tiere möglichst nicht angefasst werden, denn auch abgetrennte Tentakel können noch Nesselzellen enthalten.

Artenvielfalt der Gattung Aurelia

Ausgewählte wissenschaftlich geführte Arten derselben Gattung:

Aurelia auritaAurelia auritaGoldFerse-Artenseite öffnen
Aurelia aylaAurelia aylaNoch keine bestätigte GoldFerse-Sichtung
Aurelia cebimarensisAurelia cebimarensisNoch keine bestätigte GoldFerse-Sichtung
Aurelia clausaAurelia clausaNoch keine bestätigte GoldFerse-Sichtung
Aurelia coeruleaAurelia coeruleaNoch keine bestätigte GoldFerse-Sichtung
Aurelia colpotaAurelia colpotaNoch keine bestätigte GoldFerse-Sichtung
Aurelia columbiaAurelia columbiaNoch keine bestätigte GoldFerse-Sichtung
Aurelia cruciataAurelia cruciataNoch keine bestätigte GoldFerse-Sichtung
Aurelia dubiaAurelia dubiaNoch keine bestätigte GoldFerse-Sichtung
Aurelia hyalinaAurelia hyalinaNoch keine bestätigte GoldFerse-Sichtung
Aurelia insulariaAurelia insulariaNoch keine bestätigte GoldFerse-Sichtung
Aurelia labiataAurelia labiataNoch keine bestätigte GoldFerse-Sichtung
Aurelia limbataAurelia limbataNoch keine bestätigte GoldFerse-Sichtung
Aurelia malayensisAurelia malayensisNoch keine bestätigte GoldFerse-Sichtung
Aurelia maldivensisAurelia maldivensisNoch keine bestätigte GoldFerse-Sichtung
Aurelia marginalisAurelia marginalisNoch keine bestätigte GoldFerse-Sichtung
Aurelia mianzaniAurelia mianzaniNoch keine bestätigte GoldFerse-Sichtung
Aurelia miyakeiAurelia miyakeiNoch keine bestätigte GoldFerse-Sichtung
Aurelia montyiAurelia montyiNoch keine bestätigte GoldFerse-Sichtung
Aurelia mozambicaAurelia mozambicaNoch keine bestätigte GoldFerse-Sichtung
Aurelia perseaAurelia perseaNoch keine bestätigte GoldFerse-Sichtung
Aurelia pseudosolidaAurelia pseudosolidaNoch keine bestätigte GoldFerse-Sichtung
Aurelia raraAurelia raraNoch keine bestätigte GoldFerse-Sichtung
Aurelia relictaAurelia relictaNoch keine bestätigte GoldFerse-Sichtung
Aurelia smithsonianaAurelia smithsonianaNoch keine bestätigte GoldFerse-Sichtung
Aurelia solidaAurelia solidaNoch keine bestätigte GoldFerse-Sichtung
Aurelia vitianaAurelia vitianaNoch keine bestätigte GoldFerse-Sichtung

Die Aufzählung ist eine Auswahl aus taxonomischen GBIF-Daten und keine Garantie auf Vollständigkeit.

👀 Zusätzliche Sichtungen und lokaler Bestand

1Fotonachweise
0Sichtungen ohne neues Foto
0gemeldete Individuen ohne Foto
1–1aktuelle lokale Schätzung

Die lokale Schätzung basiert auf räumlich nahen Meldungen der letzten 30 Tage in einem automatisch gewählten Umkreis von 500 Metern. Wiederholte Meldungen werden nicht einfach addiert; berücksichtigt werden Median, höchste gleichzeitige Sichtung, verschiedene Beobachter und Aktualität.

Datengrundlage: 0 aktuelle Meldungen, 0 unterschiedliche Beobachter · Aussagekraft: vorläufig. Dies ist eine Community-Schätzung und keine wissenschaftliche Bestandszählung.

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