Wilde Malve
Malva sylvestris
Bestätigte Community-Sichtungen, Fundzeiten und Verbreitung innerhalb der GoldFerse-Datenbank.

Wilde Malve erkennen und einordnen
Allgemeines Verbreitungsgebiet
Die Karte trennt ausdrücklich als natürlich oder eingeführt dokumentierte Bestände von Ländern mit belastbaren Mehrfachnachweisen ohne eindeutige Herkunftsangabe.
Verbreitungsdaten werden geladen …
Datengrundlage: kuratierte Verbreitungsangaben und weltweit veröffentlichte Fundnachweise über GBIF sowie bestätigte GoldFerse-Sichtungen. Hellgrün bedeutet mehrfach nachgewiesen, aber nicht automatisch natürlich heimisch. Gelb wird nur bei ausdrücklich dokumentierter Einführung verwendet. Einzelne Ausreißer färben kein ganzes Land.
Beste Sichtungszeit
Beste Monate
Die folgenden Werte beruhen ausschließlich auf bestätigten GoldFerse-Beobachtungen. Am häufigsten wurde die Art bisher in Jul gemeldet.
Beste Uhrzeit
Am häufigsten wurde die Art bisher zwischen 21–24 Uhr gemeldet. Grundlage: 1 bestätigte Sichtung mit verwertbarer Uhrzeit.
Verbreitung der GoldFerse-Sichtungen
Besonders häufig dokumentierte Fundgebiete:
- Ostende, Belgien1 Sichtung
Bestätigte Sichtungen und Fotos
Quellen und Zuverlässigkeit
Fachlich gestützte Datengrundlage. Die Sterne bewerten die Quellenart, nicht die Sicherheit einer einzelnen Bestimmung.
Wichtig: Giftigkeit, Essbarkeit und Schutzstatus werden bei fehlenden belastbaren Belegen ausdrücklich als unbekannt gekennzeichnet. Eine automatische Bestimmung ist keine Verzehrfreigabe.
Hinweis zur Datengrundlage
Die Statistik zeigt bestätigte Sichtungen aus der GoldFerse-Community. Sie beschreibt die bisher dokumentierten Funde und ist keine vollständige wissenschaftliche Verbreitungskarte. Seltene oder empfindliche Arten können zum Schutz räumlich ungenau dargestellt werden.
Systematische Einordnung
Erweiterte systematische Einordnung
Diese Art wird bei GoldFerse der Kategorie Pflanzen zugeordnet. Die Ebenen reichen vom allgemeinen Reich bis zur konkreten Art.
Verwandtschaftsbaum
Reich
Plantae (Pflanzen)Das Reich ist die weiteste hier dargestellte Ebene. Es bündelt Organismen mit grundlegenden gemeinsamen Merkmalen.
Stamm
TracheophytaDer Stamm fasst große Baupläne und evolutionäre Entwicklungslinien zusammen.
Klasse
Magnoliopsida (Pflanzen)Die Klasse ordnet Organismen nach grundlegenden Merkmalen von Körperbau, Entwicklung und Lebensweise.
Ordnung
MalvalesDie Ordnung verbindet mehrere Familien mit einem gemeinsamen evolutionären Grundbauplan.
Familie
MalvaceaeEine Familie umfasst mehrere eng verwandte Gattungen mit gemeinsamen anatomischen und genetischen Merkmalen.
Gattung
MalvaDie Gattung bündelt besonders eng verwandte Arten. Diese ähneln sich häufig in Körperbau, Fortpflanzung und Lebensweise.
Art
Malva sylvestrisDie Art ist die konkrete biologische Einheit dieser Seite. Innerhalb einer Art können regionale Formen und Populationen vorkommen.
Die GoldFerse-Zahlen beziehen sich ausschließlich auf bestätigte Artenseiten und Sichtungen innerhalb von GoldFerse. Weltweite Artenzahlen werden nicht geschätzt, wenn keine verlässliche Quelle vorliegt.
Lebensweise und ökologische Bedeutung
Artspezifischer Überblick
Wilde Malve gehört zu den Pflanzen. Ihr wissenschaftlicher Name lautet Malva sylvestris. Innerhalb ihrer Verwandtschaft wird sie der Familie Malvaceae zugeordnet.
Lebensweise und Verhalten
Die Lebensweise von Wilde Malve lässt sich so zusammenfassen: mehrjährige bis kurzlebige krautige Pflanze; Austrieb im Frühjahr, Blüte meist von Juni bis Oktober und Samenreife bis in den Herbst.
Lebensraum und Verbreitung
Wer Wilde Malve sucht, sollte vor allem diese Lebensräume beachten: sonnige, warme und nährstoffreiche Wegränder, Ruderalflächen, Böschungen, Wiesen, Mauersäume und küstennahe Standorte.
Nahrung
Betreibt Fotosynthese und nimmt Wasser sowie Mineralstoffe über die Wurzeln auf; Blätter und Blüten enthalten charakteristische Schleimstoffe.
Fortpflanzung und Entwicklung
Bei der Fortpflanzung von Wilde Malve sind diese Merkmale wichtig: bestäubung vor allem durch Bienen und andere Insekten; Vermehrung über scheibenförmig angeordnete Teilfrüchte mit Samen.
Jahreszeit und Beobachtung
Blätter und Blüten sind während der Vegetationszeit sichtbar; geöffnete Blüten erleichtern die sichere Abgrenzung zu ähnlichen Malvenarten.
Bedeutung im Ökosystem
Nektar- und Pollenquelle für Wildbienen und weitere Insekten; bietet außerdem Nahrung und Kleinlebensraum für spezialisierte Pflanzenfresser.
Gefährdungen und Einflüsse
Für Wilde Malve sind insbesondere folgende Belastungen relevant: meist nicht gefährdet; lokale Bestände können durch intensive Mahd, Herbizide, Versiegelung und Verlust ruderaler Säume zurückgehen.
Beobachtung und Rücksichtnahme
Für eine schonende Beobachtung von Wilde Malve gilt: blütenreiche Säume erhalten, nicht unnötig pflücken und bei der Dokumentation Blüte, Blatt, Stängel und Frucht aufnehmen.
Artenvielfalt der Gattung Malva
Ausgewählte wissenschaftlich geführte Arten derselben Gattung:
Die Aufzählung ist eine Auswahl aus taxonomischen GBIF-Daten und keine Garantie auf Vollständigkeit.
👀 Zusätzliche Sichtungen und lokaler Bestand
Die lokale Schätzung basiert auf räumlich nahen Meldungen der letzten 365 Tage in einem automatisch gewählten Umkreis von 100 Metern. Wiederholte Meldungen werden nicht einfach addiert; berücksichtigt werden Median, höchste gleichzeitige Sichtung, verschiedene Beobachter und Aktualität.
Datengrundlage: 1 aktuelle Meldungen, 1 unterschiedliche Beobachter · Aussagekraft: vorläufig. Dies ist eine Community-Schätzung und keine wissenschaftliche Bestandszählung.

