Silbermöwe
Larus argentatus
Bestätigte Community-Sichtungen, Fundzeiten und Verbreitung innerhalb der GoldFerse-Datenbank.

Silbermöwe erkennen und einordnen
Allgemeines Verbreitungsgebiet
Die Karte trennt ausdrücklich als natürlich oder eingeführt dokumentierte Bestände von Ländern mit belastbaren Mehrfachnachweisen ohne eindeutige Herkunftsangabe.
Verbreitungsdaten werden geladen …
Datengrundlage: kuratierte Verbreitungsangaben und weltweit veröffentlichte Fundnachweise über GBIF sowie bestätigte GoldFerse-Sichtungen. Hellgrün bedeutet mehrfach nachgewiesen, aber nicht automatisch natürlich heimisch. Gelb wird nur bei ausdrücklich dokumentierter Einführung verwendet. Einzelne Ausreißer färben kein ganzes Land.
Beste Sichtungszeit
Beste Monate
Die folgenden Werte beruhen ausschließlich auf bestätigten GoldFerse-Beobachtungen. Am häufigsten wurde die Art bisher in Jul gemeldet.
Beste Uhrzeit
Am häufigsten wurde die Art bisher zwischen 15–18 Uhr gemeldet. Grundlage: 1 bestätigte Sichtung mit verwertbarer Uhrzeit.
Verbreitung der GoldFerse-Sichtungen
Besonders häufig dokumentierte Fundgebiete:
- Bredene, 8450, Belgien1 Sichtung
Bestätigte Sichtungen und Fotos
Quellen und Zuverlässigkeit
Fachlich gestützte Datengrundlage. Die Sterne bewerten die Quellenart, nicht die Sicherheit einer einzelnen Bestimmung.
Wichtig: Giftigkeit, Essbarkeit und Schutzstatus werden bei fehlenden belastbaren Belegen ausdrücklich als unbekannt gekennzeichnet. Eine automatische Bestimmung ist keine Verzehrfreigabe.
Hinweis zur Datengrundlage
Die Statistik zeigt bestätigte Sichtungen aus der GoldFerse-Community. Sie beschreibt die bisher dokumentierten Funde und ist keine vollständige wissenschaftliche Verbreitungskarte. Seltene oder empfindliche Arten können zum Schutz räumlich ungenau dargestellt werden.
Systematische Einordnung
Erweiterte systematische Einordnung
Diese Art wird bei GoldFerse der Kategorie Vögel zugeordnet. Die Ebenen reichen vom allgemeinen Reich bis zur konkreten Art.
Verwandtschaftsbaum
Reich
Animalia (Tiere)Das Reich ist die weiteste hier dargestellte Ebene. Es bündelt Organismen mit grundlegenden gemeinsamen Merkmalen.
Stamm
Chordata (Chordatiere)Der Stamm fasst große Baupläne und evolutionäre Entwicklungslinien zusammen.
Klasse
Aves (Vögel)Die Klasse ordnet Organismen nach grundlegenden Merkmalen von Körperbau, Entwicklung und Lebensweise.
Ordnung
CharadriiformesDie Ordnung verbindet mehrere Familien mit einem gemeinsamen evolutionären Grundbauplan.
Familie
Laridae (Möwenverwandte)Eine Familie umfasst mehrere eng verwandte Gattungen mit gemeinsamen anatomischen und genetischen Merkmalen.
Gattung
LarusDie Gattung bündelt besonders eng verwandte Arten. Diese ähneln sich häufig in Körperbau, Fortpflanzung und Lebensweise.
Art
Larus argentatusDie Art ist die konkrete biologische Einheit dieser Seite. Innerhalb einer Art können regionale Formen und Populationen vorkommen.
Die GoldFerse-Zahlen beziehen sich ausschließlich auf bestätigte Artenseiten und Sichtungen innerhalb von GoldFerse. Weltweite Artenzahlen werden nicht geschätzt, wenn keine verlässliche Quelle vorliegt.
Lebensweise und ökologische Bedeutung
Artspezifischer Überblick
Silbermöwe gehört zu den Vögeln. Ihr wissenschaftlicher Name lautet Larus argentatus. Innerhalb ihrer Verwandtschaft wird sie der Familie Laridae zugeordnet.
Lebensweise und Verhalten
Bei der Beobachtung von Silbermöwe ist besonders dieses Verhalten auffällig: tagaktiv und sehr anpassungsfähig; sucht Nahrung laufend, schwimmend oder im Flug und ruht häufig in Gruppen.
Lebensraum und Verbreitung
Silbermöwe ist vor allem in folgenden Lebensräumen zu finden: meeresküsten, Inseln, Häfen, Wattflächen, Flussmündungen sowie zunehmend Städte und andere menschlich geprägte Räume.
Nahrung
Silbermöwe nutzt hauptsächlich folgende Nahrungsquellen: vielseitiger Allesfresser mit Fischen, Muscheln, Krebsen, Würmern, Eiern, Aas und leicht erreichbaren menschlichen Nahrungsresten.
Fortpflanzung und Entwicklung
Der Lebenszyklus von Silbermöwe umfasst folgende Schritte: brütet meist kolonieweise auf Inseln, Klippen, Dünen oder Gebäudedächern; beide Altvögel beteiligen sich an Brut und Jungenaufzucht.
Jahreszeit und Beobachtung
Im Jahreslauf lässt sich Silbermöwe besonders so beobachten: je nach Population Standvogel, Teilzieher oder Zugvogel; außerhalb der Brutzeit oft in größeren Trupps.
Bedeutung im Ökosystem
Im Naturhaushalt übernimmt Silbermöwe folgende Aufgaben: verwertet Aas und organische Reste, verbreitet Nährstoffe zwischen Meer und Land und ist Räuber sowie Beute im Küstennahrungsnetz.
Gefährdungen und Einflüsse
Bestände von Silbermöwe können durch Folgendes beeinflusst werden: störungen an Brutplätzen, Verlust geeigneter Küstenhabitate, Verheddern in Abfällen, Schadstoffe und Konflikte mit Menschen.
Beobachtung und Rücksichtnahme
Bei einer Begegnung mit Silbermöwe empfiehlt sich: brutplätze nicht betreten, Abstand zu Kolonien halten, Abfälle sicher entsorgen und Wildvögel nicht mit ungeeigneter Nahrung füttern.
Artenvielfalt der Gattung Larus
Ausgewählte wissenschaftlich geführte Arten derselben Gattung:
Die Aufzählung ist eine Auswahl aus taxonomischen GBIF-Daten und keine Garantie auf Vollständigkeit.
👀 Zusätzliche Sichtungen und lokaler Bestand
Die lokale Schätzung basiert auf räumlich nahen Meldungen der letzten 60 Tage in einem automatisch gewählten Umkreis von 500 Metern. Wiederholte Meldungen werden nicht einfach addiert; berücksichtigt werden Median, höchste gleichzeitige Sichtung, verschiedene Beobachter und Aktualität.
Datengrundlage: 0 aktuelle Meldungen, 0 unterschiedliche Beobachter · Aussagekraft: vorläufig. Dies ist eine Community-Schätzung und keine wissenschaftliche Bestandszählung.


